Ausstellungsbesuch "Der Holocaust - Was wussten die Deutschen?" - DIJV-Regionaltreffen in Berlin

13.04.2026

„Was wussten die Deutschen vom Holocaust?“ Oder vielleicht sollte die Frage eher lauten: Was konnten die Deutschen – wenn sie wollten – über den Holocaust wissen? Diese Fragen versucht die neue Ausstellung in Berlin, im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors zu beantworten.

Jeder Deutsche konnte, wenn er wollte, Flugblätter der Alliierten oder die Nazi-Propaganda in deutschen Tages- bzw. Wochenzeitungen lesen, konnte Plünderungen jüdischer Wohnungen und Geschäfte zusehen, konnte entsprechendes Mobiliar ersteigern, konnte am helllichten Tag die Deportationen der Juden verfolgen oder Gesprächen auf der Straße lauschen. Entscheidend war: Man musste es wollen. Alternativ konnte man das alles ignorieren, um später sagen zu können, man habe von alledem nichts gewusst und sei demzufolge auch nicht mitschuld an den Nazi-Verbrechen..

Genau diesem bisher eher unbeleuchteten Kapitel des Nicht-Wissens spürt die Ausstellung minutiös nach. Sie zeigt Originaldokumente, alte Fotos oder Zeitungsausschnitte, die beweisen, was man hätte sehen, hören oder wissen können.

Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, eine Führung für 20 Teilnehmer zu organisieren, zu der wir Sie herzlich einladen.

Die Führung findet statt am

Dienstag, 28. April 2026
um 18.30 Uhr
in der Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin

Anmeldung bis zum 17. April 2026 per Mail an info@dijv.de.

Die Plätze werden in Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Wir informieren Sie hierüber rechtzeitig.

Der Eintritt zu der Führung ist kostenlos. Die Kosten der Führung übernimmt die DIJV. Treffpunkt ist um 18.15 Uhr im Haupteingang.