Ausstellungsbesuch in Berlin: VON HIER AUS Geschichten des Exils

01.11.2026

Wer wohnte vor dem Zweiten Weltkrieg in der Berliner Fasanenstraße, die bis heute nichts von ihrer Pracht und Bedeutung eingebüßt hat? Dieser Frage spürt die aktuelle Ausstellung im Exilmuseum nach. Dieser Frage spürt die aktuelle Ausstellung im Exilmuseum nach und macht die Geschichte der historischen Stadtvilla und seiner unmittelbaren Umgebung zum Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit Verfolgung, Flucht und Exil.

Und die Spurensuche nach Jüdischen Bewohnern beginnt ganz konkret im eigenen Haus – Fasanenstraße 24, Sitz des Exilmuseums. Wie an einer Perlenkette aufgereiht stehen die prächtigen Gründerzeit-Häuser mit hochgeratenen Erkern, verzierten Giebeln, Bleiverglasungen und dekorierten Eingängen in der kleinen Wohnstraße - sie zeugen von dem großbürgerlichen Leben in dieser beliebten Nachbarschaft im alten West-Berlin. Rudolf Breitscheid, Otti Berger, Heinrich Mann, Essad Bey ... ihre Lebenswege lassen sich zunächst in der Fasanenstraße verorten – und von hier aus führten sie in den 30-iger Jahren des letzten Jahrhunderts ins Exil.

Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, einen Besuch durch die aktuelle Ausstellung im Exilmuseum für 20 Teilnehmer zu organisieren, zu der wir Sie herzlich einladen. Die Führung findet statt am

Mittwoch, 25. November 2026
um 17.00 Uhr
im Exilmuseum, Fasanenstraße 24, 10719 Berlin

Wir wären Ihnen sehr verbunden, wenn Sie uns bis zum 22. November 2026 per Mail an info@dijv.de mitteilten, ob Sie an der Führung teilnehmen möchten. Die Plätze werden in Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Wir informieren Sie hierüber rechtzeitig.

Der Eintritt zu der Führung wird von der DIJV übernommen. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr im Exilmuseum.